YourSoul - Dieter Stahl 
Feng Shui - Berater


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Dieter Stahl´s                  

Feng Shui Betrachtungen zum Bild

„Meditation“

Öl auf Leinwandc 1,50 x 1,50 m von Astrid Frei
Däumlingsweg 15  31787 Hameln Tel. 0 51 51 / 10 77 77
Auch als
Kunstdruck oder Postkarte zu bekommen.

 Feng Shui ist die über Jahrtausende gewachsene Kunst und  Wissenschaft, Räume harmonisch nach dem natürlichen Lauf der Dinge zu gestalten und auf die  Bewohner abzustimmen. Feng Shui ist die Lehre von der richtigen Platzierung. Oft ist von den chinesischen Gelehrten die Rede vom  Chi, der alles durchdringenden Lebensenergie. In westlicher Kultur würde man ehr von einer „Ausstrahlung“ reden, die ein Künstler seinem Werk mitgegeben hat, wie Astrid Frei dem Bild  „Meditation“. Meditation ist nicht  ausschließlich das Thema dieses Werkes, sondern noch viel mehr eine Möglichkeit die sich bei seiner Betrachtung eröffnet.

 In Scan und Internet geht leider einiges an Brillianz und Farbgebung verloren - schade.

 

Meditation und Feng Sui

 

Aus Feng Shui Sicht gibt es eine Himmelsrichtung, die  - von der Mitte der Wohnung aus gesehen  – sehr eng mit der Meditation, der „inneren Schau“ verknüpft ist. Es handelt sich um den Nordosten. Jeder Himmelsrichtung wird im  Feng Shui ein Bild zugeordnet, das die besondere  Qualität der jeweiligen Richtung widerspiegelt. Dem Nordosten wird als Bild der Berg, der Gipfel, als  Punkt der Verschmelzung von Himmel und Erde zugeordnet. „Meditation“ zeigt ebenfalls eine  Verschmelzung von Himmel und Erde, jedoch durch das Wasser, bzw. im Wasser und nicht an einer Bergspitze.

Das Wasser, das Meer ist das Bild des Nordens, eine sehr spirituelle Energie, jedoch auch eine  sehr abgründige, denn man weiß nicht, was das Wasser birgt, so wie man, wenn in die Meditation eingetaucht wird, nicht weiß wohin sie einen bringt, was sie offenbart. Als Meditierende/r muss man  die Angst vor dem Ungewissen jedoch völlig loslassen, sonst ist kein Abtauchen, keine Verschmelzung mit dem Sein möglich.

 Auch ein See würde an das Wasser-Chi erinnern  - er wird als Bild dem Westen  zugeordnet -  doch das West-Chi ist keine Wasserenergie, ein silbrig glänzender, runder See spiegelt das  Metallelement wider. Dieses Metall-Chi des Westens ist längst nicht so spirituell und kontemplativ, wie das Wasser-Chi des Nordens.

Der Himmel, der sich im oberen Teil von „Meditation“ über dem Wasser erhebt, wird dem  Nordwesten zugeordnet. Der Himmel, das Jenseitige, der Ort auf der anderen Seite des Schleiers, welcher in der Meditation durchdrungen werden will,  – das ist eine spirituelle Komponente zu der  die Meditation passt. Zudem wird von dieser Nordwest-Energie die Wasserenergie des Nordens gefördert. Der Strand  in gelben Ockerfarbtönen unterstreicht wiederum das Himmels-Chi, so dass  sich hier der Kreislauf harmonisch schließt. Doch ist im Nordwesten die Yang-Energie, das ur-männliche Prinzip sehr stark vertreten, für den einen oder die andere evtl. zu stark, um in der  Einheit versinken zu können. Das Bild kann im Nordwestern Ihrer Räume den natürlichen Fluss der Energien unterstützen, doch wenn Sie „Meditation“ als Meditationsobjekt wählen wollen, ist das  möglicherweise nicht ganz der rechte Platz.

 Zur Meditation ist am besten ein Platz in der spirituellen Linie Süden – Norden geeignet. Der Norden ist dafür geeigneter, denn hier herrscht eine ruhigere Energie als im Süden.

 Das Nord-Chi ist  gelöster von der Vergangenheit (Osten, Südosten) und noch nicht zu eng verbunden mit der Zukunft (Nordwesten, Westen), so dass genug  Freiraum für das oben erwähnte  Loslassen besteht. „Meditation“ an einer Nordwand unterstützt Ihre mit dem Blick darauf gerichtete Meditation.

 Einen anderen Betrachtungswinkel bietet die chinesische Mythologie. In der chinesischen  Götterwelt liegt das Himmels-Chi im Süden. Fühlt man sich den Göttern, bzw. mit Gott oder einer anderen Religion sehr verbunden, so kann das Bild zur Unterstützung des Glaubens im Süden platziert werden.

  Auch die große, offene Fläche des Meeres, die Weite des Horizonts als Hinweis auf eine unbestimmte Zukunft, wird im Feng Shui mit dem Süden in Verbindung gebracht. Hier herrscht ein  unsichtbares, vogelähnliches Fabelwesen, der feurige Phönix, ein Ideen-, Lösungs- und Energiebringer, der nicht blockiert sein sollte,  damit der Blick in die Zukunft zuversichtlich bleibt.

 Im Feng Shui wird der Aspekt der räumlichen Tiefe  - für sich allein betrachtet -   sehr oft gebraucht: Anhand des Grundrisses einer Wohnung ermittelte „Fehlbereiche“ (siehe mein Buch:  Feng Shui, Oesch Verlag) sollten optisch  ausgedehnt werden, so dass das Unbewusste der Bewohner den fehlenden Raum wahrnehmen kann. Ich kann mir dafür kaum etwas besseres  vorstellen, als die  ausgedehnte weite des Meereshorizonts. Das gesamte Bild vermittelt kaum Fläche, es geht prompt in die Tiefe und mit den Original-Maßen von 1,5 m x 1,5 m  kann ein  Fehlbereich schon sehr gut erweitert werden.

Norden, Nord-Westen und Süden sind also Richtungen, in denen „Meditation“ an seinem rechten  Platz wäre. Doch meldet sich meine Intuition, ein inneres Gefühl, in dem das Bild zu flüstern scheint:

„Begrenze mich nicht.“

  Begrenzung ist nicht der Sinn der Meditation, sondern Erweiterung bis hin zur totalen, geistigen Verschmelzung mit der gesamten Schöpfung. Meditation wird oft  mit Konzentration verwechselt,  doch ist Konzentration die Begrenzung der Wahrnehmung, um nur das Gewünschte zu erleben oder zu erkennen. Meditation ist genaugenommen das Gegenteil davon.

  „Meditation“ verbreitet eine ruhige, freundliche und zudem spirituelle Atmosphäre im Raum.  –  Wo auch immer es seinen Platz findet, es hilft, sich mit der Welt eins zu fühlen und über die eigenen  Fehler, sowie die der anderen nicht so akribisch missfallend die „Nase zu rümpfen“.

Im I Ging, dem uralten chinesischen Weisheitsbuch, einer Grundlage des Feng  Shui, kommt häufig  der Hinweis: „Fördernd ist es das große Wasser zu durchqueren.“ Das große Wasser, das Wasser des Lebens  -  bei Versenkung in  dieses Bild können Sie den Schritt hinein wagen, es durchqueren, sich selbst überwinden.

Die einzelnen Steine scheinen sich auf dem Strand zu sammeln, wie innere Werte,  Eindrücke, Eigenarten, wie das Sammeln der Gedanken zu Beginn der Meditation. Dann verlieren sie sich in  „Meditation“ wie Tropfen im Meer. Das Ego  schwindet, Sie werden eins mit dem Bild, mit sich und der Schöpfung und finden sich in der Unendlichkeit des Horizonts vereint. Schließlich werden aus  der Meditation heraus Ihre einzigartigen Talente, Kräfte und Möglichkeiten an den Strand gespült. Diese „Edelsteine“ Ihres Unbewussten werden Ihren Alltag bereichern.

 

Dieter Stahl
Feng Shui Berater, Autor

Tel. 0 221 / 30 16 599
dieterstahl @ yourSoul.de
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