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Qi-Newsletter Dez. 2003   25. Ausgabe ISSN 1610-9759


Wünschen und wollen statt "wutschen und wedeln"
(Harry Potter)

Mein neues Buch: Reiki gegen Stress

Reiki - Schon die Physik lehrt uns




 Wünschen und wollen statt "wutschen und wedeln"

Zur Weihnachtszeit entstehen viele Wünsche. Es ist eine besinnliche Zeit, in der der/die eine oder andere den  Wunsch bekommt, es möge auch im Rest des Jahres etwas ruhiger, liebevoller, freudvoller zugehen.

Ein Wunsch soll Wirklichkeit werden - oder nicht? Wir müssen uns darüber oft erst einmal klar werden, viele in Gedanken und Gesprächen miteinander abwägen. Viele Wünsche sind dahergeredet, dahergedacht und werden nicht großartig weiterverfolgt.

Ist uns der Wunsch sehr wichtig, so entwickeln wir dazu  den Willen, dass er in Erfüllung geht. In esoterischen Kreise setzt man sich nun hin und sendet "Energie" in diesen Wunsch, manche beten, andere nutzen dafür Reiki oder sonst was. Darauf komme ich gleich zurück.

Manchmal geschieht das auch aus einer Ohnmacht heraus. Das ist schon seltsam: Einerseits hat man den Willen, das Wollen, etwas zu verändern. Andererseits fehlt die nötige Willenskraft, es zu tun, es in eine konkrete Handlung umzusetzen.

Sieht man das Elend, für das gemeinnützige Vereine gerade zur Weihnachtszeit aufmerksam machen, um viele  Spenden zu bekommen, so fühlt man sich ohnmächtig. Denkt man an die Umweltverschmutzung - so fühlt man sich ohnmächtig.

Irgendwo in sich drin weiß man, dass man nicht viel tun  kann. Manche resignieren deshalb. Andere Spenden Geld, Esoteriker spenden oft Energie, wieder andere werden aktiv.

Eine Geld-Spende zu geben heißt, jemand anderem den  Handlungsspielraum zu schaffen, etwas zu verändern, denn Geld ist nichts anderes als Handlungsspielraum, es gibt Raum für mehr Möglichkeiten. Kann oder will man selbst aktiv nichts gegen das Elend tun, so ist die Geldspende eine gute Möglichkeit bei der Veränderung mitzuhelfen.

Eine Energiespende - und dass wissen viele die dies betreiben - sollte nur dann gegeben werden, wenn man

 a)vom Betroffenen darum gebeten wird. Warum? Weil man sich sonst selbst hintergeht, denn es geht ohne diese Bitte oder ohne den Betroffenen zu fragen häufig darum, dass man das eigene Gewissen beruhigen möchte, dass man  sich glauben machen möchte, alles getan zu haben, dass man nicht abgewiesen werden möchte und vor allem darum, dass man sich nicht schlecht fühlen möchte, weil es dem anderen schlecht geht. Doch ist das Grund genug, dem anderen seine freie Entscheidung zunehmen? Bei der Geldspende bitten z.B. gemeinnützige Vereine für Betroffene und bieten diesen dann die Hilfe an. Es gibt viele Energiespendegruppen, die für bestimmte  Krisengebiete oder Projekte Energie zur Verfügung stellen, doch ich habe noch von kaum einer gehört, die dies auf Wunsch von Betroffenen tut. Wer ist so aktiv und hat die notwendigen Kontakte etwas derartiges, mit gemeinnützigen Vereinen Vergleichbares mit Energiespenden aufzubauen?

b)Man kann eine Energiespende immer geben, wenn man selbst betroffen ist oder zu einer Gruppe von Menschen gehört, die ganz oder in Teilen so betroffen ist, dass sie selbst gefährdet ist. In diesem Fall geht die Energiespende an die Gruppe, das Wesen, bzw. den Geist der Gruppe und nicht an den Einzelnen (es sei denn, er möchte es). Damit gibt man dem Wesen der Gruppe, dem übergeordneten Geist wieder mehr Kraft, die Dinge wieder in Ordnung zu bringen. Z.B. macht es Sinn, dem Wesen der deutschen Bevölkerung Energie zu spenden, wenn durch eine Flutkatastrophe im Osten alle mit aufgefordert sind zu helfen. Ein Teil der Gruppe Bevölkerung ist betroffen, bildet zwar eine Untergruppe, zu der ich nicht gehöre, doch würde die Bevölkerung nicht zusammenhalten, hätten die Betroffenen kaum eine Chance, wieder in Ihre alte soziale und gesellschaftliche Position zu gelangen, wodurch die Gruppe *deutsche Bevölkerung* sehr in Mitleidenschaft gezogen würde.

 c) Wie bei der Geldspende auch, ist es bei der Energiespende wichtig, hat man einmal die Empfänger-Gruppe festgelegt und deren Wünsche berücksichtigt, die Nutzung freizugeben, keinen  bestimmten Zweck, kein bestimmtes Ziel damit zu verbinden. Dies müssen wir den organisierenden Kräften überlassen. Beten für den Weltfrieden ist gut und schön, doch seid bitte nicht enttäuscht, wenn sich nicht gleich alle umarmen, sondern lediglich andere Wege der Konfliktlösung als ein Krieg gefunden werden (z.B. Sanktionen) oder dieser für die Zivilisten nicht ganz so heftig ausfällt, weil das Militär *zufällig* einmal an den richtigen Stellen re-agiert, so wie ein guter Aikido-Kämpfer seinen Angreifer nicht verletzt aber doch kampfunfähig hält.

 

 Leider werden beide Spendenarten (Geld und Energie) häufig benutzt, um das Gewissen davon zu befreien, selbst nicht aktiv werden zu können oder - aktiv werden zu wollen. Letzteres ist meiner Meinung nach öfter der Fall, nur besteht dabei die Scheu es sich selbst oder anderen gegenüber einzugestehen. Nicht nur, dass andere schlecht über einen denken und reden könnten. - Wie würde man dann sich selbst, seinen eigenen Werten  gegenüber dastehen? Doch da beginnt Selbsterkenntnis und Selbstbefreiung.

Ich finde, es ist keine Schande, zu sich selbst zu stehen. Im Gegenteil.

Ich finde es noch nicht einmal schlimm, wenn jemand gar  nicht spendet. Nur sollte er sich nicht hinter Scheinargumenten verstecken: *Das Geld kommt doch sowieso nicht da an, wo es gebraucht wird.*

Ich halte es ebenso für okay, wenn jemand kein Geld  spendet, wenn er seinen eigenen Handlungsspielraum damit zu beengt sieht.

Ich finde es nur Schade, wenn eine Spende gemacht wird und Ihr euch nicht einmal hinterfragt habt: *Welches ganz genau sind die Motive, die mich zur Spende bewegen?*

Fangt bei euch selbst an, dann kann sich diese Welt verändern.

... und dann spendet was (Geld, Energie, Einsatz) und wo Ihr mögt - dann wird sich etwas verändern.

 

Nun zurück zu den Wünschen.

 So wie bei einer Spende sollte aus einem Wunsch zur Veränderung immer irgendwie eine Handlung folgen. Einige Wünsche lassen sich leicht mittels Geld erfüllen, das muss dann allerdings dafür ausgegeben werden. Man könnte auch sagen: Der Wunsch muss mit Willenskraft aktiv in die Wirklichkeit umgesetzt werden.

(Wer gibt heute sein Geld noch leichtfertig, sprich mit wenig Überwindungs-/Willenskraft aus?)

 Mit Energiearbeit ist das genauso, die Energie schafft allein noch keine Wirklichkeit. Erst die Handlung bewirkt die Veränderung. Die Handlung, die Tat, die uns mit mehr Energie leichter fällt oder die uns erst durch  die befreiende Energiearbeit von unpassenden/störenden Zwängen, Mustern, Werten, ... möglich wurde.

Je größer und stärker die Identifikation mit dem Wunsch ist, desto leichter fällt es uns, die Willenskraft zur Umsetzung aufzubringen. Doch allzu oft befinden wir uns in einem inneren Klinsch / Streit / Konflikt und es gibt keine eindeutige Ausrichtung unserer (Willens-)Kräfte. Dann helfen wieder Energiearbeit, Coaching und Lebensberatung, um die gewünschte Willensenergie aufzubauen und umzusetzen. Wie auch immer:

Geld allein macht niemanden glücklich.

Energiearbeit allein macht niemanden glücklich.

 Beides muss in Taten umgesetzt werden.

Geld auf dem Konto zu sammeln ist in diesem Zusammenhang ebensowenig eine Tat, wie meditieren, Reiki senden, beten, ...


Sicher tut man da etwas, doch Geld zu sammeln und  Energie zu spenden dient dazu, etwas anderes tun zu können, beides schafft Freiräume und Möglichkeiten.

*Ora et labora: Bete und arbeite.*

Wie man effektiv Energien mit Reiki, Mudras, Feng Shui spendet/sendet/lenkt und es so schneller leichter macht, aktiv zu verändern beschreibe ich in meinen Büchern, Reiki-Coaching-Seminaren und Feng Shui Ausbildungen (Fernkurs!). www.fengshui.yoursoul.de

 



 Mein neues Buch: Reiki gegen Stress

erschien anfang Dezember im Oesch-Verlag, es steckt wesentlich mehr dahinter als eine banale Anti-Stress-Maßnahme:

Ein abgerundetes Konzept mit dem der Stress erst gar nicht aufkommt oder individuelle Wege für den Umgang damit gefunden werden kann.

Einzigartig und einmal ist die Verbindung von Reiki mit dem I Ging , die ich hier erstmals veröffentliche. Das I Ging ist ein uraltes und sehr tiefgründiges chinesichen Weisheitsbuch und Orakel - Wissenschaftler wie Weise sehen enorme Parallelen zu dem erst vor ca. 50 Jahren entdeckten genetischen Code.

 I Ging heißt “das Buch der Wandlungen, der genetische Code wird als “Buch des Lebens” bezeichnet. “Nichts ist so beständig wie der Wandel”, so drückte sich Sokrates über das Leben aus.

 Auch nicht “Reikianer” können mit dem Konzept arbeiten, denn als Alternative zu Reiki wird die Energiearbeit mit Mudras (heiligen Fingerhaltungen) detailliert beschrieben. Leseproben und Bestellformular unter:
www.dieterstahl.de

 


Reiki - Schon die Physik lehrt uns:

*Nur wenn etwas nicht im Gleichgewicht ist, passiert etwas, kann Energie fließen.*

Genau hier setzt die Reiki-Kraft an, sie beschleunigt es, die Dinge wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Reiki fließt, wenn etwas nicht im Gleichgewicht ist.

Ich freue mich auf alle Teilnehmer und ein schönes Seminar.

 


Allen Qi-Newsletter-Lesern wünsche ich eine frohe Wintersonnenwende, das Lichte steigt wieder auf,
besinnliche Weihnachten und
viel Glück, Liebe und Erfolg im Neuen Jahr 2004

Dieter Stahl

PS:
Im Neuen Jahr erwartet euch ein neues  Energiearbeitsnetzwerk. Es dient dazu, uns zu helfen, zu erkennen, dass es keine guten oder bösen Energien gibt, keine falschen Verhaltensmuster oder Reaktionsmuster,  sondern wir sie lediglich falsch und unpassend einsetzen und es so zu Problemen und Katastrophen kommt. Kurz gesagt: Es geht um den Austausch von Energien, Energiemustern, Verhaltensmustern, Aktions-/Reaktionsmustern, um das passende zur rechten Zeit einsetzen zu können. Ich freue mich darauf, bald mehr berichten zu können.


Bitte empfehlen Sie den Qi-Newsletter weiter, an Freunde und Bekannte!

 

Feng Shui Ausbildung in einem ganz besonderen
Fernkurskonzept 
www.fengshui.yoursoul.de

Wie Sie mehr aus Ihren Räumen herausholen:
www.fengshui-geschaeftserfolg.de